Wukania-Sommerfest 2017

wukania sommerfest 2017

Heute hier – morgen dort…..?

Die AG­Be­ra­tung (AGB) ver­öf­fent­lich re­gel­mä­ßig eine Ko­lum­ne in der CON­TRAS­TE. Hier die Num­mer 18:

„Ich habe nur kurz Zeit heute…“, „Ich habe gleich noch einen Termin…..“, “Ich lass’ mein Handy mal an, weil…..“, „Ich kann jetzt doch nicht kommen, weil….“ oder „Ich komme vielleicht oder später,…!“ Nicht selten gehen Beratungstermine so los, bevor auch nur alle vor ihrem Kaffee sitzen. Und aus Gruppen- und Projekttreffen, Plena, Arbeitsgruppen und Initiativen-Treffen wird ähnliches berichtet, sehr angereichert durch die allgegenwärtige Smartphone-Epidemie: …bin kaum da – muss ich fort! Andererseits lernen wir sie in sehr vielen Projekten als wunderbar engagierte und vielseitige Menschen kennen. Entsprechend ihre verschiedenen Interessen und Talente gehen sie parallel an diversen Orten, zu unterschiedlichen Themen und in verschiedenen Gruppierungen ihren Leidenschaften, Ideen, Visionen und Kämpfen nach. Die jährlich über 100 Projekte in Selbstorganisation in unseren Beratungen hinterlassen den Eindruck von umfassend und jederzeit vernetzten, kreativen, mutigen und optimistischen Aktivist_innen. Was für ein Luxus! (mehr…)

Alles gut gemeint….

Die AG­Be­ra­tung (AGB) ver­öf­fent­lich re­gel­mä­ßig eine Ko­lum­ne in der CON­TRAS­TE. Hier die Num­mer 19:

Wir als externe Berater_innen, Mediator_innen, Moderator_innen, etc., wie auch als außenstehende solidarische Unterstützer_innen von Gruppen und Gemeinschaften verfolgen durchgängig eine gute Absicht: zu einer stabilen, gemeinsamen Entschluss- und Handlungsfähigkeit beizutragen, die entschlossene Fortsetzung eines Vorhabens zu erreichen. Den unvermeidlichen Konflikten, Streitigkeiten, Ungenauigkeiten und Gegensätzen in Projekten begegnen wir mit einem gut gefüllten Bauchladen. Es gibt keine menschliche Regung in Gemeinschaften, für die nicht ein passendes Instrument griffbereit in der Methoden-Werkzeugkiste zu liegen scheint: Achtsamkeitsübungen, moderierte Gespräche, Workshops zur gelungenen Kommunikation, Supervision oder letztlich eine universell heilende Rechtsform, um hier nur eine Mini-Auswahl anzudeuten. Alle Interventionen versuchen auf schlauen Wegen über Interessenausgleiche, Kompromisse und vor allem durch gegenseitigem Verstehen und Respektieren die verbindende Geschlossenheit zu reparieren bzw. wieder herzustellen. Schließlich meinen wir es gut mit den Gruppen! (mehr…)

Workshop „Gerechtigkeitserfahrungen in linken, kollektiven Strukturen“

Tauschwertlogik draußen lassen, bedeutet: wir wollen untereinander nicht aufrechnen und auch nicht rechten. Deshalb scheint die Frage nach unserem Gerechtigkeitsempfinden wesensfremd für kollektive Zusammenhänge, die sich solidarisch und nach dem Beitragsprinzip organisieren. Tatsache bleibt aber, dass wir im Kollektivalltag immer wieder damit konfrontiert sind: die Empfindung, das etwas „ungerecht“ zugeht oder verteilt ist, selbst wenn es uns gar nicht um Gleichheit geht. Wie übersetzen wir das in einen Aushandlungsprozess oder was passiert, wenn wir uns diesem Aushandlungsprozess entziehen? Und was sind die Gründe dafür, dass die Frage nach „gerechten Verhältnissen“ oft tabuisiert wird – in der Welt der neoliberal zugerichteten Beziehungen ebenso wie in linken, solidarischen Strukturen?

Der Workshop „Gerechtigkeitserfahrungen in linken, kollektiven Strukturen“ auf dem Move Utopia Kongress findet am Freitag, dem 23. Juni, um 11 Uhr im „Commons“-Zelt statt.

Wieder Fahrraddemo in Biesenthal

Am Sonntag fanden sich wieder etwa 100 BiesenthalerInnen zu einer Fahrraddemonstration zusammen. Dazu kamen noch mehrere hundert Radler die von Sczesczin über Eberswalde nach Berlin zur Sternradtour unterwegs waren. Gemeinsam ging es darum der Forderung nach dem Radweglückenschluss zwischen Biesenthal und Wullwinkel. Dabei scheint sich nun etwas zu bewegen. So hat die Landesregierung verkündet den Radweg 2018 bauen zu lassen, aber solche Ankündigungen gab es immer mal wieder. Bis dahin soll auf der Strecke eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h eingeführt werden. Dies wurde immer wieder gefordert, nachdem im letzten Jahr ein Fahrradfahrer auf dieser Strecke von einem Auto totgefahren wurde.
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