Auch im Barnim – CASTOR Stoppen

Am 16.2. soll ein Castor-Zug von einer stillgelegten Versuchsanlage in Karlsruhe ins Zwischenlager Lubmin bei Greifwald fahren. Eine der möglichen Strecken führt dabei von Berlin kommend über Bernau und Eberswalde durch dem Barnim. Castor-Transporte sind gefährlich und dienen dem reibungslosen Weiterbetrieb der Atomanlagen. Sie sind deswegen ein Kristalisationspunkt des Widerstandes der Anti-AKW-Bewegung, auch im Barnim. Wir rufen dazu auf, bei Durchfahrt des Castor-Zuges deutlich und sichtbar zu demonstrieren. Ob tatsächlich und wann genau der Castor durch den Barnim rollt, läßt sich am einfachsten im Internet verfolgen: http://www.castor-ticker.de. In Bernau (Alte Post), Eberswalde (Exil) und Biesenthal (Kulturbahnhof) gibt es am 16.2. ab 14 Uhr beheizte Infopunkte mit Castor-Ticker, Filmen, Verpflegung usw.. Hier kann mensch gemeinsam auf den Castor warten, bei Durchfahrt zur Strecke gehen oder sich nach Greifswald aufmachen, wenn der Castor nicht durch den Barnim fährt.

Bundesweit werden zwei leicht selbst durchführbare Aktionsformen beworben:

Flashmob: RUN AWAY!
Deutschlandweiter Flashmob am Tag des Lubmin Atommüll Transportes: RUN AWAY! Alle MitmacherInnen, die sich an der Transportstrecke befinden, rennen weg bevor der Castor an ihnen vorbei rollt. Denn auch die Castor-Behälter senden gefährliche Strahlung aus.
Mobilisierungsvideo und mehr: http://www.castortv.de/

Schienencheck / Schieneninspektion
Castoren stellen Gefahrgut dar und fahren trotzdem bis zu 100km/h. Unfallszenarien und Risiken werden von den Verantwortlichen lax behandelt. Wir werden ihnen auf die Finger schauen, das Material prüfen und eine Maximalgeschwindigkeit von 30km/h durchsetzen, wie für Gefahrgut vorgeschrieben. Wir werden in kleineren und größeren Gruppen im gesamten Bundesgebiet an die Castorstrecke gehen, per Sichtkontrolle die Gleisanlagen prüfen und auf eventuelle Gefahren aufmerksam machen. Wir empfehlen Warnwesten und Lampen in der Nacht.

Achtung! Wir warnen vor dem Betreten der Gleisanlagen, da hier im Barnim viel Verkehr mit hohen Geschwindigkeiten in beiden Richtungen unterwegs ist. Auch ein Sicherheitsabstand um von den Zügen nicht in ihren Luftsog gezogen zu werden ist notwendig.

Achtung! Polizei und Staatsanwaltschaft könnten versuchen die Aktion Schienencheck als Straftat (Gefährlicher Eingriff in den Schienenverkehr) zu kriminalisieren, insbesondere dann, wenn ein rotes Licht im Kreis geschwungen wird, da es sich hierbei um ein internationales Stoppzeichen handelt.

Aktionsgruppe Stopp Castor Biesenthal
stopp-castor-biesenthal@gmx.de
0162 – 3987982


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