Solidarische Ökonomie – lohnt sich das überhaupt?

Die PaG-Commons-Tour 2011

Solidarität heißt nicht: die einen spenden, die anderen sammeln ein – sondern es bedeutet das gemeinsame Knüpfen eines wachsenden Netzes gegenseitiger Hilfe. Und das lohnt sich. Für jede und jeden.

Die Projektwerkstatt auf Gegenseitigkeit (PaG) besteht aus Stadt- und Land-Projektgruppen und vielen einzelnen Personen. Wir teilen unser Wissen, die praktische Arbeit und wir teilen die Eigentümer_innenschaft an den Projektgeländen und -gebäuden. Die Überführung unseres Besitzes in allgemein verfügliche Güter (commons), also die schrittweise Öffnung der Eigentumsverhältnisse ist unser Ziel. Dazu müssen die bestehenden Projekte stabilisiert und ausgebaut und das Netz erweitert werden. Vielleicht möchten Sie einen Beitrag dazu leisten?

Wir laden Sie zur PaG-Commons-Tour 2011 ein! Sie lernen auf drei Bustouren die bestehenden Projekte der PaG kennen.

Am Sonntag, den 22. Mai geht es als erstes zum Wukania-Projektehof nach Biesenthal (nordöstlich von Berlin). Auf einen ehemaligen Trainingszentrum bauen mehrere Gruppen einen Projektehof auf, neben einem ersten Wohnprojekt sollen z.B. eine Kita , eine freie Schule, eine Lernwerkstatt, ein Ambulatorium für Heilpraktiker_innen, ein Aikido-Dojo und ein weiteres Wohnprojekt entstehen.

Am Sonntag, den 17. Juli wird die Fahrt zur Stadtkommune aller_Dings nach Strausberg führen. Dort lernen Sie neben dem Projekt der PaG und deren ortsübergreifende gemeinsame Ökonomie die alternative Struktur der Stadt in einem Stadtspaziergang kennen.

Und schließlich erwartet Sie am Samstag, den 10. September die Lokomotive Karlshof bei Templin. In der Kooperative werden seit fünf Jahren nach dem dort entwickelten Prinzip der „nicht-kommerziellen Landwirtschaft“, also bedarfs- und bedürfnisorientiert, Kartoffeln, Getreide und mehr produziert.

Während der Anfahrten zu den einzelnen Projekten gibt es Gelegenheit, sich über die Projektwerkstatt auf Gegenseitigkeit zu informieren und zu diskutieren. Für die kulinarische Versorgung vor Ort wird gesorgt sein.
Was Sie mitbringen sollten: festes Schuhwerk und jede Menge kritische Fragen.

Abfahrt des Buses ist jeweils um 11 Uhr vor dem Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen. Dort werden Sie zwischen 18 und 19 Uhr wieder eintreffen. Die Busfahrt ist kostenlos, wir freuen uns aber über Spenden.

Bitte melden Sie sich unter der E-Mail-Adresse: busfahrt@gegenseitig.de für eine oder alle drei Fahrten an.
Weitere Informationen unter: www.gegenseitig.de


1 Antwort auf „Solidarische Ökonomie – lohnt sich das überhaupt?“


  1. 1 Nichtkommerzielles Leben in Berlin-Brandenburg — keimform.de Pingback am 01. Juni 2011 um 6:19 Uhr

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