„Archiv“ bleibt!

Beim PAG-WillCommons-Club berichtete ein Frau aus Potsdam über die dortigen Schwierigkeiten der selbstverwalteten Haus- und Kulturprojekte. In den Wendezeiten wurden in Potsdam zahlreiche Häuser besetzt, 1991 sollen es 35 gewesen sein. Nach einer der zahlreichen Räumungen wurde 1994 das „Archiv“ besetzt. Ein neuer Veranstaltungsort entstand, später kam noch ein Wohnprojekt dazu. 1997 wurde das „Archiv“ geräumt, doch durch Wiederbesetzung und politischer Kampagne konnte eine Weiternutzung durchgesetzt werden. Doch aktuell versucht die Stadt als Gebäudeeigentümerin mit zahlreichen sehr teuren Bauauflagen das Projekt zu schliessen. Doch die BewohnerInnen und NutzerInnen wollen ihr zu Hause und ihr Projekt nicht einfach aufgeben. Sie verhandeln mit der Stadt, vernetzen sich mit anderen Hausprojekten in Potsdam, sammeln Spenden für Umbaumaßnahmen und versuchen politischen Druck auf die Stadt aufzubauen. Unterstützung ist dort sehr willkommen!

Mehr dazu auf Inforiot und auf der Archiv-Website.


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