Fleissige Antifa im Barnim

Am 18. Mai war für Antifaschisten im Barnim viel zu tun. Ein großes Nazikonzert war in Finowfurt angekündigt. Auf dem Grundstück des Nazifunktionärs Klaus Mann fanden zwar schon oft Nazikonzerte statt, aber diesmal war von 1000 Nazis die Rede und endlich regte sich in Finowfurt wahrnehmer Protest. Ein grosses Bündnis rief zu einer Demonstation, Kulturveranstaltungen und Blockaden auf. Einige hundert Menschen aus der Gegend beteiligten sich daran. Die Blockaden konnten die Anreise der Nazis behindern, so dass das Konzert erst später begann, aber es waren nicht alle Zufahrten dicht und so fand das Konzert mit immerhin 650 Nazis statt. Trotzdem war der Protest ein deutliches Zeichen und vielleicht gelingt es ja beim nächsten mal, das Nazigelände ganz zu blockieren. mehr dazu
Zur selben Zeit veranstaltete die NPD drei Kundgebungen in Bernau und Wandlitz. In beiden Orten fanden sich viele GegendemonstrantInnen ein, obwohl die Kundgebungen erts zwei Tage vorher bekannt wurden. Für die NPDlerInnen waren die Kundgebungen ein ziemlicher Reinfall. Nur etwa 15 Nazis liessen sich mobilisieren, eine interessierte Öffentlichkeit gab es nicht, nur viele sehr laute GegendemonstrantInnen, die dafür sorgten, dass von der Nazihetze nichts zu verstehen war. Als die Nazis in Wandlitz vom ersten Kundgebungsort am Bahnhof zum zweiten vor dem Flüchtlingsheim fuhren, gab es auch kleine Blockadeversuche, die von der Polizei sehr ruppig wieder aufgelöst wurden. Für die Flüchtlinge war es wichtiges Signal, dass sich deutlich mehr als hundert WandlitzerInnen sich schützend zwischen dem Heim und die NPD stellten. mehr dazu


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