Archiv für Juni 2013

Dünne Haut und dickes Fell. Geschichten vom Land.

Buchpremiere und Lesung mit der Autorin Imma Luise Harms am 24. Juni um 19:00 Uhr im taz-Cafe, Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin-Kreuzberg

Als langjährige taz-Journalistin und Dokumentarfilmerin im genauen Blick aufs Leben geübt, beschreibt und reflektiert Imma Harms seit Jahren im taz-blog
„jottwehdeh“ ihr Leben auf dem Land. Ihre Geschichten sind jetzt als Buch erschienen. Sie erzählen von alltäglichen Dingen und Verrichtungen, vom
Einkochen, vom Kampf mit den Brennnesseln im Garten, nehmen den Leser mit auf skurrile Ausflüge ins nahe und weitere Umland Reichenows, ins Oderbruch, nach Polen oder zu einem nichtkommerziellen Kulturtransfer im Zeichen der Kartoffel in die Uckermark. Melancholische Augenblicke und Trauer sparen sie nicht aus, schweigen nicht vom Älterwerden — kurz: Sie sind voller Leben. Imma Harms ist von einer solchen Aufmerksamkeit, Wissenslust und Freude am Nachdenken und Verstehen angetrieben, dass ihr ein Loch im Strumpf zum Anlass wird, über die Bankenkrise zu philosophieren, oder ein Besuch in Berlin dazu führt, dass sie aufgebracht über die optischen Angriffe der Werbung auf den öffentlichen Stadtraum kurzer Hand eine kritische Theorie des Gesichtsfeldes entwirft.

zu bestellen unter der ISBN-Nr. 978-3-944249-01-8 im Buchhandel, im taz-shop oder direkt beim Aufland Verlag

22.6. Bautag auf dem aller_Dings

An alle Bauwütigen und low-frequency-Werkelnden:

hier kommt unsere herzliche Einladung zum Bautag auf dem aller_Dings an diesem Samstag (22.06.13). Wie immer geht es um 10 Uhr los bis zum
umfallen. Die in den Startlöchern stehende Hitzewelle wird uns feinstes Wetter bescheren, so dass vor, während und nach getaner Arbeit unsere
schwitzenden Körper den Straussee beglücken können. (mehr…)

Neue Töne in der Biesenthaler Kita-Diskussion

Bei den Diskussionen um die neue Biesenthaler Kita in Wukania, wurde von Seiten der Stadt immer wieder behauptet, dass es keinen Bedarf für weitere Kitaplätze in der Stadt gäbe. Wer mit den Eltern sprach, die dringend einen Kitaplatz für ihr Kind suchten, wusste trotzdem das es einen Mangel an Kitaplätzen in der Stadt gab. Durch die in Brandenburg beschlossene nun wieder spätere Einschulung der Kinder, spitzt sich die Situation noch einmal zu. So dass nun der Bürgermeister auch öffentlich zugibt, dass es ein Problem gibt. Er schlägt auch eine Lösung vor: ein Erweiterungsbau an der städtischen Kita könnte neuen Platz schaffen. Bleibt festzuhalten, dass das Problem ohne die 16 neuen Kitaplätze in Wukania noch schärfer wäre und ein Erweiterungsbau für die Stadt für weitere 20 Kinder sehr billig zu haben gewesen wäre. Denn im letzten Jahr lehnte die Stadt die Kofinanzierung einer bereits bewilligten EU-Förderung für einen Neubau neben der jetzigen Wukaninchen-Kita ab. Schade!
Moz-Artikel

Fast-Fertig-Party

Die Fast-Fertig-Party am 8.6. war toll!

Fast 200 Menschen kamen im laufe des Nachmittags vorbei und freuten sich mit den Wukaninchen über das bisher Erreichte. Ein tolles Buffet und vor allem die Kita, die schonmal ein bißchen eingerichtet worden war, haben die Besucher_Innen begeistert. Viele Gespräche, viel Staunen, viele Glückwünsche, tolle Musik vom OMP und ein großer Kinderspaß am Wasserfluss oder beim Ponyreiten haben uns einen tollen Nachmittag beschert.

Artikel zum Fest in der Märkischen Oderzeitung.

Ackerkollektiv Wurzeltrotz

Das „nicht-kommerzielle“ Experiment auf dem Karlshof hat schon einige Projekte zu ähnlichem Tun inspiriert. Ganz neu ist das Ackerkollektiv Wurzeltrotz bei Marburg. Fünf Menschen bauen Gemüse an, dass sie entkoppelt von der kapitalistischen Verwertungslogik abgeben. Ein kurzes Interview mit zwei Kollektivistas gibt es bei den Freien Radios zu hören.