April-April auf dem Karlshof

Für das Jahr April 2013 bis März 2014 haben sich mehrere Initiativen auf dem Karlshof zusammen gefunden, um den Hof und die dazugehörigen Flächen nicht-kommerziell zu nutzen und zu beleben.
In diesem Zeitraum ist die AG-Neue Gruppen der PaG (neuegruppen@gegenseitig.de) ansprechbar, wenn es um Interesse an der längerfristigen Perspektive des Hofes geht.

Was heißt das, nicht-kommerziell tätig sein? Es ist das Ausprobieren eines Wirtschaftens, welches Nehmen und Geben entkoppelt. Das heißt es basiert NICHT auf direktem Tausch. Sondern du trägst bei was du kannst und nutzt was du brauchst. Entstehende Kosten werden solidarisch finanziert, unabhängig von der Nutzung etwaiger Ernte-Erträge.

Derzeit gibt es vier Initiativen. Eine Initiative baut Kartoffeln an, eine wartet die vorhandenen Landmaschinen, eine andere sorgt für einen Garten. Die vierte ist eine Gruppe von Personen, die auf dem Hof ihr zusammenleben ausprobieren und die anderen Initiativen unterstützt. Außerdem ist im Frühjahr eine Projektgruppe dazu gekommen, die Kürbisse auf dem Hof anbaut. Ganz frisch ist auch eine Crew dazugekommen, die Wintergetreide auf dem Hof aussäen wird.

Eine Initiative ist eine Gruppe von Menschen, die sich einerseits auf praktische Ziele verständigt. Gleichzeitig – da unsere Bedürfnisse über materielle Produktivität hinausgehen – finden die Beteiligten einer Initiative jeweils eigene Antworten auf z.B. solche Fragen:

“Wie möchten wir miteinander umgehen / kommunizieren?”
“Welchen Stellenwert nehmen Reflexion von Rollen & Mustern ein?” / “Wie groß ist der Anteil praktischer Arbeit zu Reflektion & Reproduktion”?
“Wie offen oder geschlossen ist unsere Gruppe?” / “Wie oft und wie viele externe Menschen laden wir zu unseren Tätigkeiten ein?”

Entscheidungen, die das Hofleben betreffen werden innerhalb einer monatlich stattfindenden Versammlung der Initiativen getroffen. Hier wird z.B. über neue Initiativen, die gemeinsame Nutzung der Infrastruktur, und Einladungen zu Ernteeinsätzen gesprochen.

Die Struktur geht also über eine feste Wohngruppe hinaus. Einige aus dem Kreis der Initiativen haben trotzdem für kürzer oder länger ihren Lebensmittelpunkt auf dem Hof.

Wenn du selbst Interesse an den Nicht-kommerziellen Aktivitäten auf dem Karlshof hast, wende dich an april-april@gegenseitig.de.


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