Protestzug rollt weiter

Am 14. Dezember, dem Tag des Fahrplanwechsels, demonstrierten noch einmal 30 BiesenthalerInnen gegen die Verschlechterungen der Biesenthaler Bahnanbindung. Direkt am Bahnhof wurden die inzwischen vier Protestvideos gezeigt und auch diskutiert, wie es weiter gehen soll. An der Forderung nach einem stündlichen RE-Halt in Biesenthal wird weiter festgehalten.



3. RE-Halt-Video auf youtube

Das wurde am darauf folgenden Tag direkt im Potsdamer Verkehrsministerium auch noch einmal bekräftigt. Nach einer kurzen Kundgebung vor dem Ministerium wurden die BiesenthalerInnen von der zuständigen Staatsekretärin Katrin Lange zu einem Gespräch eingeladen.
Anwesend waren ebenfalls Thomas Dill (Abteilungsleiter beim VBB), Steffen Streu (Pressesprecher des Ministeriums) und Hartwig Rolf (Referatsleiter im Ministerium). Die VertreterInnen des Ministeriums und des VBB machten keine konkreten Zugeständnisse, sagten aber ein weiteres Treffen Anfang März 2015 zu. Bis dahin sollen die Fahrgastströme beobachtet werden und geschaut werden, wie die neuen Verbindungen angenommen werden.

Es bleibt also beim Wegfall einzelner Züge und dem Wegfall der Umsteigemöglichkeit zwischen RB und RE in Bernau. Gleichzeitig konnte der Halt der RE-Ergänzungszüge durchgesetzt werden. Für Verbesserungen wie mehr RE-Halte werden wir uns weiterhin stark machen. Dafür müssen wir den Druck aufrechterhalten und mit den Zuständigen im Gespräch bleiben. Wichtig ist auch, dass VBB und Verkehrsministerium weiterhin erfahren, wie die Verschlechterungen sich für einzelne auswirken.


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