Judiths Krise trifft Pane e Guerra

Berlinsch-Bergamonische Gesangsbegegnung

Sa, 20.06.2015, 20 Uhr, Regenbogenfabrik Berlin

Der A-Capella-Pop-Frauenchor Judiths Krise existiert seit 1993.
Ein Chor, der mit selbstgedichteten, satirischen oder selbstironischen Texten zu politischen Ereignissen und dem Frauenalltag singt.
Die Liedtexte bewegen sich zwischen speziellen Ereignissen, wie dem Irakkrieg oder dem Beschluss, dass Frauen in die Bundeswehr eintreten können, sowie allgemeinen politischen Fragen, z.B. Klimakatastrophe, Videoüberwachung, Einbürgerungstest.
Themen aus ihrem Alltag sind z.B. das Älterwerden, die Menstruation / Wechseljahre, Computerviren, Sexshops, Handys, Ladenöffnungszeiten.
Häufig und gerne stehen sie mit anderen Chören auf der Bühne.
Zu erwähnen bleibt noch der besondere Schrill ihrer Verkleidung und ihrer Rollen, nach dem Motto: „Wir sind uns für nichts zu schade!“

Der Chor Pane e Guerra aus Bergamo hat sich 1988 auf Initiative zweier pazifistischer Gruppen, einer Gruppe von Kriegsdienstverweigerern sowie dem Zentrum `Eirene´ gegründet – animiert von einem Seminar zu Antikriegsliedern. In der Folgezeit nahm er auch Lieder zur Emigration, zur Arbeit und zum antifaschistischen Widerstand in sein Repertoire auf.
Seit 1995 hat er sich mit zahlreichen Auftritten an Orten des Partisanen-Widerstands gegen die öffentliche Verdrängung der Geschichte des Widerstands engagiert. Gegenwärtig bereitet er ein Programm zum 70. Jahrestag der Befreiung vor.
Er hat ein Programm mit Liedern der bürgerlichen Bewegungen des 19.Jahrhunderts erarbeitet; mit Auftritten u.a. in Karlsruhe, Paris und Sevilla.
`Brot und Krieg ́ beteiligt sich mit seinen Auftritten in vielen Städten Italiens an Solidaritätsveranstaltungen und politischen Debatten. Seit 3 Jahren organisiert der Chor in Bergamo ein öffentliches Chöre-Treffen, an dem politisch engagierte Chöre aus Nord-und Mittelitalien teilnehmen.

Plakat im pdf-Format


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