200 Menschen auf No-Lager-Kundgebung in Eberswalde


Foto: Umbruch Bildarchiv

Rund 200 Menschen beteiligten sich am 20. Mai 2015 in Eberswalde an einer Kundgebung unter dem Motto: „Keine Massenunterkünfte im Barnim – no Lager in Barnim“. Anlaß war eine Sitzung des Barnimer Kreistages, bei dem es u.a. um die Unterbringung der Geflüchteten ging. Im Barnim gibt es seit anderthalb Jahren heftige Diskussionen zwischen der Kreisverwaltung und den Willkommensinitiativen im Landkreis um die Art der Unterbringung der Geflüchteten. So heißt es in einer Erklärung der Barnimer Willkommensinitiativen vom 19.04.2015:
„Wir begrüßen die Aufnahme Schutz suchender Menschen im Barnim. Wir fordern eine solidarische und an den Bedürfnissen der Geflüchteten orientierte Aufnahme, Unterbringung und Begleitung im Landkreis Barnim.

• dezentrales Wohnen in eigenständigen Wohnungen
• keine Unterbringung in Massenunterkünften
• keine Massenunterkunft in der Kaserne Ladeburg
• endgültige Schließung der Massenunterkunft in Althüttendorf im Juli 2015
• Finanzierung von professioneller Begleitung und Beratung“

Auf der Kundgebung gab es Redebeiträge von VertreterInnen der Willkommensinitiativen und Geflüchteten. Dabei waren auch Frauen aus der Initiative „Women in Exile“.
Am Rande versuchten einzelne Nazis zu provozieren und zu fotografieren, wurden aber sofort deutlich in ihre Schranken verwiesen.
Kontakt: refugees-welcome@so36.net

Artikel in der Märkischen Oderzeitung: „Ein schrecklicher Ort!“
Fotoserie bei Umbruch Bildarchiv


0 Antworten auf „200 Menschen auf No-Lager-Kundgebung in Eberswalde“


  1. Keine Kommentare

Antwort hinterlassen

XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote> <code> <em> <i> <strike> <strong>


− eins = eins