Archiv für Oktober 2015

Scheitern des Experiments und Phase 2

Nicht-Kommerzialität (NK) in der Friedelpraxis
September 2015

Wir hatten uns 2012, zu Beginn unseres Projekts „Gesundheit für alle“, einen Zeitraum für das Erproben des Konzepts gegeben. Mit offenem Ende zu starten erschien uns riskant. Es gab zu viele Unbekannte in der Rechnung:
• Würden das politische Interesse und die Lust am Experiment eine breite, tragfähige Basis schaffen?
• Würden genügend „Vereinbarungen“ mit Beiträgen, die eine solidarische Umverteilung gewährleisten könnten, getroffen werden?
• Würden sich genügend engagierte Menschen beteiligen, die mit regelmäßigen finanziellen Beiträgen, auch ohne Behandlungsbedarf, das Projekt unterstützen?
• Bleiben Begleitgruppe und Behandlerinnen überzeugt von der Idee und motiviert genug, diese praktisch umzusetzen?
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Protest gegen Nazikundgebung in Bernau

Samstag, 24. Oktober, 9-10 Uhr, Bahnhof Bernau

Die NPD hat eine Kundgebung unter dem Motto „Asylbetrug macht uns arm“ angemeldet. Diese Hetze soll nicht unbeantwortet bleiben. Deswegen ist in Hör- und Sichtweite eine Gegenkundgebung angemeldet.

Neue Broschüre: „Ich tausch nicht mehr – Ich will mein Leben zurück – Theorie und Praxis von nichtkommerziellen Projekten“

Broschüre:

Auf dem Solikon-Kongress im September in Berlin wurde eine Broschüre unter dem Titel „Ich tausch nicht mehr“ zum ersten mal verteilt. Sie sorgte dort bereits für einigen Gesprächsstoff und intensive Diskussionen. Müssen wir uns vom Tauschprinzip verabschieden um den Kapitalismus zu überwinden? Und ist es wirklich sinnvoll, das konsequente Entkoppeln von Geben und Nehmen schon jetzt in praktischen Projekten auszuprobieren? (mehr…)

Neuer Altermix-Flyer

Mosaikfenster in Wukania

Eine der Projektgruppen in Wukania nennt sich AlterMix. Geplannt ist ein gemeinschaftliches Wohnprojekt älterer Menschen. Das besondere ist die Integration von Pflegeplätzen in das Wohnprojekt. Hier der neue Flyer.

In’s Verlieren investieren!

Die AG­Be­ra­tung (AGB) ver­öf­fent­lich re­gel­mä­ßig eine Ko­lum­ne in der CON­TRAS­TE. Hier die Num­mer 12:

Das Schreiben einer Kolumne bringt es mit sich, nicht sofort widersprochen werden zu können. Bedenken und Einwände kommen den Autor_innen selten zu Ohren, ganz im Gegensatz zu den konkreten Beratungsgesprächen mit Projekten im Alltag.
Heute nutzen wir das, um die ‚Kunst des Scheiterns’ zu erörtern, einem extrem ungeliebten, wenn nicht sogar tabuisierten und verdrängten Thema in Gruppen. Ich will damit keineswegs Werbung für ein gleichnamiges Büchlein von Konstantin Wecker machen, eher die Assoziation zu einer kleinen und feinen homepage (https://kds.grupponet.org/KdS) mit diesem Titel zulassen. Dort werden Erfahrungen mit dem kollektiven Wirtschaften und Ideen zur Vorbeugung gegen Krisen nachlesbar aufbereitet. (mehr…)