no border – no nation – just people!

Infoveranstaltungen zur aktuellen Situation von refugees in Griechenland und entlang der Balkanroute

Termine
09.02., 18:00 Uhr, Kulturbahnhof Biesenthal, Bahnhofsplatz 1
11.02., 19:00 Uhr, SOWI Strausberg, Arthur-Becker-Str. 14
25.02., 19:00 Uhr, KVHS Prenzlau, Brüssower Allee 48, Raum 201
26.02., 18:00 Uhr, Volkshochschule Templin, Dargersdorfer Str. 16, Raum B.1.01 (Hintergebäude)
Eberswalde: Termin noch unklar

Mehr als 40.000 Menschen sind in den ersten Wochen des Jahres 2016 auf ihrer Flucht nach Europa von der Türkei über den Seeweg nach Griechenland gekommen. Auf den Inseln müssen alle zuerst ein als “Hot-Spot” bezeichnetes Registrierungszentrum durchlaufen, bevor sie die Insel in Richtung Festland verlassen dürfen – das bedeutet teilweise wochenlange Wartezeiten unter freiem Himmel. Ob “Hot-Spot”, verstärkter Frontex-Einsatz oder qualitative Selektierung der Migrant*innen nach Nationalität: Alle im Zentrum Europas beschlossenen Maßnahmen zur Abschreckung und Abwehr von fliehenden Menschen sind auf Lesbos, Samos, in Athen und am Grenzort Idomeni direkt spürbar!
Seit dem 18. November 2015 sind auf der sogenannten Balkanfluchtroute die Grenzen nur noch für Flüchtende aus Syrien, Irak und Afghanistan offiziell passierbar. Alle anderen werden mit Bussen zurück nach Athen in Abschiebelager gebracht und teilweise direkt in ihre Herkunftsländer abgeschoben. Viele Menschen, die nicht den legalen Weg nehmen können, versuchen zu Fuß die Grenzen zu überqueren. Besonders in Mazedonien werden sie jedoch brutal ausgeraubt, zusammengeschlagen und mit Waffen bedroht oder von Polizei und Militär aufgegriffen und zurück nach Griechenland gedrängt bzw. in Abschiebegefängnisse in Mazedonien gebracht.
Diese rassistische und menschenverachtende Politik verstößt gegen das Grundrecht auf Asyl und nimmt billigend in Kauf, dass Menschen auf ihrer Flucht sterben.
Bei den Infoveranstaltungen werden Aktivist*innen berichten, die Ende Dezember und Anfang Januar im NoBorderKitchen Camp auf Lesbos und an der griechischen Grenze zu Mazedonien bei der Verteilung von Kleidung und der Produktion von warmen Speisen vor allem für Illegalisierte unterstützt haben. Sie berichten von ihren Erfahrungen, zeigen Fotos und regen zu einer lebendigen Debatte über die aktuelle EU-Außenpolitik an. Gleichzeitig wird es Tipps für Menschen geben, die ebenfalls daran interessiert sind, refugees auf der Fluchtroute zu unterstützen.

*Informationen zur aktuellen Lage: *
http://openborder.noblogs.org
http://grenzenloskochenhannover.blogsport.de
http://reisegruppe4.blogsport.de
http://live.w2eu.info/category/greece/

*Spendenkonto:*
Rote Hilfe OG Salzwedel
IBAN: DE93430609674007238312
BIC: GENODEM1GLS
Stichwort: „just people“

** alle Veranstaltungen sind kostenfrei **
*** Geld wird für den Strausberger Spendenlauf gegen Rassismus gesammelt – das Geld wandert direkt in Unterstützungsprojekte in Griechenland ***
**** wer Fragen hat bitte unter refugees-welcome@so36.net melden ****


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