Wiederholte Abschiebung in Ützdorf

Am Donnerstag kam es in Ützdorf zu einer weiteren Abschiebung ohne Vorwarnung. Betroffen war diesmal ein Mann der aus dem Tschad nach Deutschland geflohen ist. Mitten in der Nacht, um 3 Uhr, wurde der Mann aus dem Schlaf geholt und direkt zu einem Abschiebeflieger nach Frankreich gebracht. Dort droht ihm eine Abschiebung in den Tschad, einem der ärmsten Länder der Welt, in dem es laut Amnesty International zu massiven Menschenrechtsverletzungen kommt.

Die „Initiative Barnim für alle“ fordert vom Landkreis Barnim einen Abschiebestopp. „Menschen die bei uns im Barnim Schutz suchen, sollen hier auch in Sicherheit leben können“, sagt Sprecher Thomas Janoschka. „Der Landkreis muss seine Abschiebemaschinerie stoppen, denn es sind Menschen die unter die Räder kommen.“

Bereits am 16.02.2017 wurde aus dem Übergangswohnheim in Ützdorf ein junger Mann aus Somalia abgeschoben.

Initiative Barnim für alle


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