100 Menschen auf der Kundgebung vor dem Grundsicherungsamt

Kundgebung vor dem Grundsicherungsamt Eberswalde am 27.03.2018

Über 100 Menschen fanden sich am 27. März zu einer Kundgebung vor dem Gundsicherungsamt in Eberswalde ein um auf zahlreiche Probleme und Rechstverstöße aufmerksam zu machen. Etwa die Hälfte der TeilnehmerInnen waren Geflüchtete aus dem Barnim, von denen viele selbst auch von unrechtmäßigen Kürzungen ihnen zustehender Leistungen betroffen sind. Auch in den vielsprachigen Redebeiträgen berichteten Betroffene was es für sie bedeutet, wenn sie z.B. während des Kirchenasyls keinerlei Geld mehr für die Bestreitung ihres Lebensunterhaltes bekommen oder bereits angesetzte Operationen wieder abgesagt werden müssen, weil der Landkreis sie bei der Krankenversicherung abgemeldet hat.
Die Rechtsanwältin Anja Lederer, die seit einigen Monaten für einige der Betroffenen versucht deren Rechte beim Grundsicherumgsamt durchzusetzen, erklärte warum die Probleme beim Barnimer Grundsicherungsamt systematischer Natur sind und forderte dementsprechend auch grundlegende Veränderungen beim Grundsicherungsamt und auch die Fortbildung der MitarbeiterInnen der Behörde.

Im folgenden dokumentieren wir den offenen Briefwechsel mit dem Barnimer Landrat Ihrke, in dem die Missstände im Grundsicherungsamt ausführlicher erörtert werden.

Offener Brief an den Landrat Ihrke vom 06.03.2018

Antwort des Landrates Ihrke vom 12.03.2018

Antwort an den Landrat Ihrke vom 25.03.2018


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