Ökodorf in Guinea, besetzte Fabrik in Italien – die Welt zu Gast in Biesenthal

Faso Kele Gruppenbild
Fr, 8.2.19, 19:30:
Die besetzte Fabrik RiMaFlow in Mailand
– Situation von Flüchtlingen und Selbstorganisation in Italien – Eindrücke von einer Reise

Sa, 9.2.19, 19:30;
Das Öko-Künstler_innen-Dorf Faso Kele in Guinea
– zwei Aktive von dort sind zu Gast und berichten, mit Fotos


Wir haben die Ehre, euch zu zwei spannenden Info-Abenden nach Wukania einzuladen. Besonders der Abend zu „Faso Kele“ mit den Gästen aus Guinea – aber kommt am besten zu beiden!

Beide Info-Abende finden auf dem Projektehof Wukania statt:
Ruhlsdorfer Str. 45, 16359 Biesenthal
Gebt gern kurz Bescheid, wenn ihr kommt: Mailadresse
Drumherum sind die Wukania Holzwochen vom 4. bis 17.2. – kommt gern für länger, um mit uns zu spalten und zu sägen!

RiMaflow

RiMaflow ist eine seit Anfang 2013 besetzte Fabrik in einem Vorort von Mailand. Mittlerweile sind in der ‚wiederangeeigneten‘ Fabrik ca. 120 Menschen engagiert. Zwei der drei großen Fabrikhallen werden von den ‚Werkstätten auf Gegenseitigkeit RiMaflow`genutzt, einem Verbund von kleinen handwerklichen Produktionen aller Art. In einer Halle findet Recycling von Industrieabfällen statt. Im ehemaligen Verwaltungsgebäude wird u.a. eine Bar/öffentliche Mensa betrieben. Im Laufe dieser Jahre wurden nicht nur 120 Arbeitsplätze geschaffen: Sie haben einen Ort der ‚widerständigen Selbstorganisation‘ geschaffen, eine Schule der Selbstorganisation (die meisten von ihnen hatten keine Vorerfahrungen damit); einen Ort der Vernetzung der verschiedensten antikapitalistischen Basisinitiativen Italiens. Inspiriert wurden sie von den Erfahrungen der besetzten Fabriken Argentiniens.
Der Info-Abend:
Ein Reisender berichtet von seinen Eindrücken dort, von der Selbstorganisation von Geflüchteten und Nicht-Geflüchteten, und generell von der Lage der Geflüchteten in Italien. Ihr bringt eure Fragen und Interessen mit.

Www.Rimaflow.it (auf Italienisch)

Faso Kele

Faso Kele – Selbstbestimmt und solidarisch – transkulturell und ökologisch.

Unter diesen Prämissen hat das Künstler*innen-Kollektiv FASO KELE – zu deutsch: Kinder einer Erde – vor zwei Jahren begonnen ein ökologisches Künstler*innen-Dorf aufzubauen. Dort soll es allen Interessierten möglich sein, im gerechten Austausch und gegenseitigen Miteinander zusammen zu leben, zu wirtschaften und aktiv zu sein, sich nach den eigenen Fähigkeiten und Bedürfnissen einzubringen… für eine neue humane Gesellschaft in einer Welt ohne Grenzen !
Die Gruppe hat sich 2010 in Mali (Westafrika) mit Mitgliedern unterschiedlicher Herkunftsländer gegründet. Nun ist sie in das Nachbarland Guinea umgesiedlt.
Faso Kele macht Musik, Theater, organisiert jährlich ein Festival und stellt ökologisches Kunsthandwerk her. Dabei färben und bemalen sie Stoffe und Kleidungsstücke mittels einer traditionell-afrikansichen (speziell mandengischen) Färbeweise mit Pflanzen und Lehm. Außerdem stellen sie Dekorations- und Gebrauchsgegenstände, wie Lampen, aus Kalebassen (eine Kürbispflanze) her.
Der Info-Abend:
Zwei Aktive von Faso Kele zeigen Fotos und erzählen vom Projekt und ihren Erfahrungen. Ein ökologisches Gemeinschaftsprojekt in Guinea ist natürlich etwas sehr anderes als in Biesenthal…

www.fasokele.org


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