„Dafür bin ich ’89 auf die Straße gegangen“

Das Netzwerk für Weltoffenheit Bernau lädt zum Erzählcafé am 01.11.2019 um 19.00 Uhr in der Galerie Bernau. Der Abend zum Austausch von erlebten Geschichte(n) zu 1989.

30 Jahre danach…
… kommen wir in der Galerie Bernau zusammen, um die Ereignisse von 1989 und davor aus unterschiedlichen persönlichen Perspektiven Revue passieren zu lassen. In Form eines Erzählcafés werfen wir einen Blick in die Vergangenheit. Dabei tauschen wir Erlebnisse und Einblicke aus und versuchen diese in Kontext mit dem aktuellen Geschehen zu bringen. Durch die Erzählenden und ihren Biographien wird der Fokus auf das ostdeutsche Erleben der Geschichte und Geschichten rund um das Jahr 1989 gelegt.

Im Gespräch sind:

Dagmar Enkelmann
* seit 1977 Mitglied der SED
* 1989 Dissertation zum Thema Analyse und Kritik des Konzepts bürgerlicher Ideologen der BRD „Identitätskrise der Jugend der DDR
* von 2003 bis 2006 stellvertretende Bundesvorsitzende der PDS
* von 2005 bis 2013 parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion im Bundestag
* seit 2012 Vorsitzende der Rosa-Luxemburg-Stiftung
* aktuelles Buch Emanzipiert und stark. Frauen aus der DDR

Dieter Gadischke
* Aktivist und Protestant
* Ab 1986 Kreisjugendwart der evangelischen Kirche in Bernau
* Beratung von Kriegsdienstverweigerern vor und nach 1989
* Begleitung von Aktionen des Kirchenkreises
* Betreuung von u.a. Ausreisewilligen in der DDR
* Eine-Welt-Gruppe
* Friedensbewegung

Dietmar Wolf
* ab 1987 Unterstützer der Umwelt-Bibliothek
* 1987-1989 Mitglied in der Kirche von Unten und im Friedrichsfelder Friedenskreis
* 1989 Gründungsmitglied des telegraphs
* 1990 Autonome Antifa Ostberlin
* 1989-1997 Mitarbeiter in der Umwelt-Bibliothek

Moderation: Daniel Ahrens


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