Der lange Abschied von der weißen Dominanz

Bürger*innen-Asyl Berlin und der Buchladen ‚Schwarze Risse‘ laden für den 20. November zu einer Benefiz-Lesung für Bürger*innen-Asyl Berlin ein.

kurze Info über Bürger*innen-Asyl Berlin – anschließend Buchvorstellung und Diskussion mit Charlotte Wiedemann

Der lange Abschied von der weißen Dominanz

Über mehrere Jahrhunderte hat sich eine weiße Minderheit weite Teile der Welt gewaltsam angeeignet, Millionen von Menschen grausam unterdrückt, ausgebeutet und erniedrigt. In einer systematischen Abwertung anderer Kulturen wurde und wird immer noch europäisches Denken selbstgefällig zum Maßstab erkoren und als universell gültig betrachtet. Diese weiße Dominanz beginnt zu bröckeln.

Charlotte Wiedemann begibt sich in ihrem Buch auf eine weitverzweigte Spurensuche. In vielen Facetten zeichnet sie das Bild eines tief verwurzelten Rassismus und sie bringt uns Zeichen eines Umbruchs nahe: Migrantische Stimmen werden im Einwanderungsland Deutschland lauter. Die Machtkonstellationen in der Welt verschieben sich. In vielen Ländern des globalen Südens finden Prozesse der Selbstermächtigung, der Emanzipation von der weißen Dominanz statt.
Charlotte Wiedemanns Buch – eine anregende Spurensuche, in der sie viele Fragen aufwirft und auf einfache Antworten verzichtet. Sie hält ein Plädoyer für eine radikale Erinnerungsarbeit und die Infragestellung unserer vielfältigen Privilegien.
Auch linke Reflexion ist nicht frei von blinden Flecken. Lassen wir uns von der Autorin anregen, uns anderen Sichtweisen auf die Welt respektvoll und neugierig zu öffnen.

Mittwoch, 20.11.2019, 20 Uhr, Buchladen Schwarze Risse, Mehringhof, Gneisenaustr. 2a


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