29. Todestag von Amadeu Antonio

Mahnen und Gedenken 06.12.2019 17 Uhr Eberswalde

Ob jung, ob alt: Aufstehen gegen Hass und Gewalt

Nicht vergessen, genau hinschauen, nachdenken und Standpunkt beziehen. Das ist Erbe und Auftrag der Todesopfer rassistischer und rechter Gewalt.

Leider aktuell und immer noch nötig: Mahnen und Gedenken 2019

2019 verstärkte sich der fundamentale Angriff auf die Demokratie von rechts und damit das, was hier lebende Menschen schon länger beschreiben als Zunahme von abfälligen / ausgrenzenden Blicken, Bemerkungen, Beleidigungen und Bedrohungen bis hin zu physischen Attacken. Diese Ausgrenzung richtet sich gegen Menschen, die von Teilen der Mehrheitsbevölkerung als nicht zur „Norm“, als „nicht weiß“, als „anderer Religion“ zugehörig oder als „ausländisch“ betrachtet werden. Hass und Hetze, Drohungen und Gewalt treffen auch politisch und zivilgesellschaftlich aktive Menschen.

Die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke im Juni 2019, der rassistische, lebensgefährdende Angriff auf eine Studentin der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde im August 2018 und der antisemitische Terroranschlag von Halle am 9. Oktober 2019 sind nur die Spitze einer gefährlichen Entwicklung, einer gesellschaftlichen Klimaveränderung, die wir mit aller Konsequenz stoppen und umkehren müssen.

Anlässlich des 29. Todestages von Amadeu Antonio möchten wir darum gemeinsam mit möglichst vielen Menschen ein deutliches Zeichen gegen Hass und Hetze, für Solidarität, Demokratie und Menschenrechte setzen. Zum Mahnen und Gedenken laden wir ein:

Freitag, 6. Dezember um 17 Uhr in Eberswalde.

Geplant ist eine Auftaktkundgebung am ehemaligen „Hüttengasthof“ (Ecke Lichterfelder / Eberswalder Straße) und ein Schweigemarsch zur etwa 250 m entfernten Mahn- und Gedenktafel für Amadeu Antonio. Dort können nach kurzen Wort- und Musikbeiträgen Kerzen oder Blumen niederlegt werden.

Wir laden alle Menschen zur Teilnahme ein, die für Sachlichkeit, Respekt und Solidarität, gegen Hass, Hetze und Gewalt einstehen.

# unteilbar Eberswalde; afie (antifaschistische initiative eberswalde); Afrikanischer Kulturverein Palanca e.V., Eberswalde; Amadeu Antonio Stiftung; BAFF e.V. (Bands auf festen Füßen), Joachimsthal; Barnim für alle; Barnimer Kampagne „Light me Amadeu“; Berlin postkolonial e.V.; Bürger*innenasyl Barnim; Bürgerstiftung Barnim Uckermark; DIE LINKE Stadtverband Eberswalde; Evangelische Jugendarbeit Barnim; Evangelische Stadtkirchengemeinde Eberswalde; Flüchtlingsrat Brandenburg; Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde; Jugendbündnis F.E.T.E. (Für ein tolerantes Eberswalde); Jusos Barnim; Kontakt- und Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt Bernau; Koordinierungsstelle für Toleranz und gegen Fremdenfeindlichkeit Eberswalde; Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen; Linksjugend Solid; Netzwerk für ein tolerantes Eberswalde; Netzwerk für Weltoffenheit Bernau; Opferperspektive e.V., Potsdam; Phoenix e.V. – Regionaltreffen Berlin-Brandenburg; Quecke (KuBiB e.V.), Cöthen; SOS Rassismus Barnim; SPD Ortsverein Eberswalde; Wukania Projektehof, Biesenthal.


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