Beiträge von gegenseitig

Gemeinsame Pressemitteilung zur Situation in Brandenburger Unterkünften während der Corona-Pandemie

Abstandhalten ist unmöglich in vielen Flüchtlingsunterkünften

Geflüchtete in Brandenburger Flüchtlingsunterkünften haben aktuell kaum eine Chance, Kontakte zu anderen Menschen zu vermeiden, Abstand zu halten und sich und ihre Familien vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus zu schützen. Maßnahmen der sozialen Distanzierung treffen sie gleichzeitig in beengten Wohnverhältnissen besonders hart.
Die Unterzeichner*innen der Pressemitteilung fordern die Landesregierung zu sofortigen Maßnahmen auf, um Geflüchtete, die aktuell noch in den kommunalen Gemeinschaftsunterkünften sowie den vom Land betriebenen Erstaufnahmestellen untergebracht sind, während der Corona-Pandemie zu schützen. Gerade in diesen Zeiten von Solidarität und breiter Unterstützung innerhalb von Nachbarschaften sollten auch die Rechte von Flüchtlingen gewahrt und nicht vergessen werden.
Sogar Menschen, die Risikogruppen angehören, harren in Brandenburg weiterhin in Mehrbettzimmern aus und müssen sich teilweise Bad und Kantine bzw. die Gemeinschaftsküche mit vielen Anderen teilen. Diese Situation ist absolut unverantwortlich: Es ist höchste Zeit, dass hier mutige Entscheidungen getroffen werden, um Risikogruppen sofort zu schützen und Massenunterkünfte perspektivisch leerzuziehen. (mehr…)

Solidarische Nachbarschaft Biesenthal

In Zeiten von Corona niemanden allein lassen!
Deshalb organisieren wir Biesenthaler*nnen in Biesenthal eine Nachbarschaftshilfe.

Telefon für Hilfesuchende und Helfende: 0151- 456 83 203
täglich 16 bis 18 Uhr
vernetzt auf Telegram: t.me/solidarisch16359

Wichtig: Trefft euch möglichst nicht mit anderen Menschen außer jenen, denen ihr helft. Wenn ihr z.B. Babysitting macht, dann nur bei einer Familie.

In Krisenzeiten ist Solidarität wichtig. Dazu zählen nicht nur praktische Dinge wie Einkaufshilfe oder Kinderbetreuung, sondern auch emotionale. Sprecht mit euren Mitmenschen, beispielsweise telefonisch. Gebt unsere Telefonnummer weiter. Gebt acht, dass niemand zurückgelassen wird!

weitere hilfreiche Nummern:
Nummer gegen Kummer für Kinder und Jugendliche: 116 111
Telefon zur Hilfe bei häuslicher Gewalt: 08000 116 016

pdf-Datei zum herunterladen

#LeaveNoOneBehind

Auch Menschen aus dem Barnim beteiligten sich an der ersten Seebrücke Online Demo am 29.03.2020!

Aufruf zur Seebrücke Online Demo

Keine Abschiebungen in den Sudan!

Am 9. März 2020 um 14 Uhr findet eine Demo vom sudanesischen Flüchtlingsverband vor dem Auswärtigen Amt (Werderscher Markt 1, 10117 Berlin) statt.

Wir wollen gegen Abschiebungen in unser Herkunftsland protestieren. In Niedersachsen wurde ein Erlass, der Abschiebungen in den Sudan nur in Ausnahmefällen erlaubte, am 3.2.2020 wieder aufgehoben. Diese Entscheidung wurde mit dem aktuellen Lagebericht des Auswärtigen Amtes begründet. Abschiebungen sind dadurch wieder jederzeit möglich. Und das, obwohl die Lage im Sudan keineswegs sicher ist. (mehr…)

Stoppt die Brandstifter – Solidarität statt Hass, Hetze und Gewalt

Das Bernauer Netzwerk für Weltoffenheit ruft zu buntem, friedlichem Protest am Sa, 7.3. ab 14.30 Uhr am Bernauer Bahnhof sowie zu Spenden auf:

Rassismus, Demokratieverachtung, nationalistische Volkstümelei erinnern uns an die schlimmsten Zeiten in Deutschland. Wer rassistisches Gift aktiviert und dann bei rechtem Terror Erstaunen und Erschrecken heuchelt und keinen Zusammenhang sehen will, versucht die Menschen für dumm zu verkaufen. Wir möchten in keinem Land leben, das von AfD-Demagogen regiert oder mitregiert wird. Wir möchten in einer solidarischen Gesellschaft leben, die Menschenrechte nicht von Zufälligkeiten wie dem Ort der Geburt abhängig macht. (mehr…)