Beiträge von gegenseitig

01.06. Potsdam: Abolish all Camps – Alle Lager schließen

*English version below*

Auf die Straße! Join in!

13:30: 4 Fahrraddemos mit Stopps an Sammelunterkünften für Schutzbedürftige
Startpunkte an den Unterkünften: Lerchensteig; Handelshof; Grotianstraße; Pirschheide

15:00: 2 Kundgebungen in Potsdams Innenstadt: Landtag; Brandenburger Tor

Routen, Treffpunkte und Infos:
https://www.facebook.com/events/180267679955742/

*** SAMMELUNTERKÜNFTE UND EU-LAGER SIND UNZUMUTBAR! ***
Die Lebensbedingungen in Sammelunterkünften für Geflüchtete in Deutschland sind unerträglich: Es gibt kaum Rückzugsräume, Menschen leben in Mehrbettzimmern. Sanitäranlagen und Küchen müssen sich mit sehr vielen Menschen geteilt werden. Für ein Bett im Mehrbettzimmer zahlen Menschen mit Job in Brandenburg bis zu 500 Euro. Die Unterkünfte liegen meist isoliert außerhalb von Siedlungen. Viele leben jahrelang unter solchen Umständen!
In den Lagern um die EU-Grenzen herrschen katastrophale Lebensbedingungen: Wasser, Seife, Sanitäranlagen sind knapp, die Lager überfüllt und militärisch abgeriegelt. (mehr…)

Eberswalde als „Sicherer Hafen“?


Genau 50 Menschen fanden sich heute zu einer Kundgebung im Rahmen der Seebrücken-Kampagne auf den Eberswalder Marktplatz ein. Diese Menge entsprach genau den Vorgaben des Corona-bedingten Auflagenbescheides. Das war auch der Grund, warum die organisierende Gruppe nur wenig für die Kundgebung geworben hatte. Um so erfreulicher das trotzdem so viele Menschen zusammenkamen. (mehr…)

widerständig aktiv. langfristig dabei.

In diesen Zeiten ungewöhnlich: Eine Einladung für einen Kurs in live, nicht online! Wir gehen davon aus, dass es möglich sein wird, den Kurs im September stattfinden zu lassen – auch wenn wir es nicht definitiv wissen. Wir denken, dass gerade in diesen verrückten Zeiten eine 10-Tages-Auszeit – mit Raum für Reflexion, Austausch und gemeinsames Lernen – hilfreich und wichtig ist.

10 Tages Kurs Nachhaltiger Aktivismus vom 03.-12.09.2020 in bei Berlin

Tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen brauchen Zeit und einen langen Atem. Zu oft verlieren wir Mitstreiter*innen auf dem Weg. Was sind Strategien und Umgangsweisen, um gemeinsam dabei bleiben zu können? Was können wir als Einzelne tun, was können wir gemeinsam tun? Auf dem Kurs geht es um Reflexion und Bewusstwerden von den Barrieren und Blockaden in uns drin und in der Gesellschaft, in der wir leben. Und die Frage: Wie schaffen wir einen liebevollen, kämpferischen, solidarischen und achtsamen Umgang miteinander. (mehr…)

Geflüchtete werden zu Straftätern erklärt


https://photosaurus.de/portfolio/kein-mensch-ist-illegal/

Presseerklärung, 01.05.2020

Einige Geflüchtete aus dem Barnim haben Strafbefehle bekommen. Vorgeworfen wird ihnen entweder „illegal“ nach Deutschland eingereist zu sein oder sich „illegal“ in Deutschland aufgehalten zu haben. Die Initiative „Barnim für alle“ protestiert dagegen, dass die Geflüchteten so zu Straftätern erklärt werden und organisiert mit einer Spendensammlung Solidarität.

Musa* ist aus dem Sudan geflüchtet, weil er dort politisch gegen die Diktatur aktiv war. Ihm wird vorgeworfen, dass er wissentlich ohne Papiere von Frankreich nach Deutschland weitergereist sei. Er versteht nicht warum er kriminalisiert wird: „Aus meiner Sicht macht es keinen Sinn, dass ich eine Strafe bekomme, weil ich Asyl beantrage. Ich habe mich doch selber bei der Polizei gemeldet, um Asyl zu beantragen.“ (mehr…)

Gesundheitsamt blockiert Demonstration für Buslinie 571 in Doberlug-Kirchhain

Eine für morgen geplante und polizeilich angemeldete Kundgebung wurde heute von der Versammlungsbehörde verboten. Unter Einhaltung der Corona-Verordnung (Abstand, Mundschutz, u.a.) sollte eine Kundgebung mit maximal 20 Teilnehmenden für die Wiedereinsetzung der Buslinie 571 von der Erstaufnahme nach Doberlug-Kirchhain stattfinden. Laut der neuen Corona Verordnung, die in Brandenburg seit Montag gilt, können Demonstrationen mit bis zu 20 Personen wieder stattfinden, wenn das lokale Gesundheitsamt dem zustimmt. Das Gesundheitsamt lehnte die Zustimmung ab mit der Begründung, es sei „eine rege Reisebewegung“ der Teilnehmenden zu befürchten. (mehr…)