Beiträge von gegenseitig

Aufstehen gegen Hass und Gewalt!

Eberswalde, Halle, Hanau, Kassel, Mölln … nur eine Auswahl von Orten, an denen rassistisch-motivierte Morde und Angriffe ein trauriger Teil der Stadtgeschichte sind. Es sind Orte und Ereignisse, die uns daran erinnern, dass noch nicht genug gegen menschenfeindliche Stimmung und Gesinnung getan getan worden ist und die uns auch weiterhin aufrütteln sollten, mehr zu tun. Denn nur zu oft vergessen wir, dass schon abfällige und ausgrenzende Blicke, Bemerkungen, Beleidigungen und Bedrohungen erste Alarmsignale für Alltagsrassismus sind. Wir wollen, dass sich alle Menschen gegen Rassismus und Diskriminierung positionieren, einschließlich jener, die nicht selbst von Rassismus und Diskriminierung betroffen sind bzw. diese erfahren haben!

Anlässlich des 30. Todestages von Amadeu Antonio möchte die Barnimer Kampagne „Light Me Amadeu“ in Kooperation mit der Stadt Eberswalde und dem Landkreis Barnim gemeinsam mit möglichst vielen Menschen ein deutliches Zeichen gegen Rassismus, Hass und Hetze, für Solidarität, Demokratie und Menschenrechte setzen. (mehr…)

Der Landkreis Barnim handelt völlig unverantwortlich

Abschiebungen und Heimunterbringung

In einem Artikel der Märkischen Oderzeitung vom 13.10.2020 verkündete der Landkreis Barnim in diesem Jahr bereits 6 Menschen abgeschoben zu haben. Abschiebungen sind unmenschlich und die Angst davor verursacht sehr viel Leid. Trotz der weltweiten Covid19-Pandemie Abschiebeflüge zu organisieren ist unverantwortlich.
Die Initiative „Barnim für alle“ fordert vom Landkreis einen sofortigen Abschiebestopp. Die für Abschiebungen zuständigen MitarbeiterInnen der Ausländerbehörde sollten stattdessen in der Gesundheitsbehörde bei der Bekämpfung der Covid19-Pandemie eingesetzt werden. (mehr…)

Weil das Dach aber nun kein Loch mehr hat!

Liebe Unterstützende und Interessierte!

Die Baustelle am Dach des Verschenkeraums und des SISSI Lagers in Wukania ist fast abgeschlossen. Lediglich die Installation der Solaranlage fehlt noch. Diese soll im Frühjahr installiert werden. Ein großer Teil des notwendigen Geldes dafür konnte durch die Spendenkampagne besorgt werden. (mehr…)

Biesenthal: 300 Menschen spazieren gegen Rassismus

Unter dem Motto „Biesenthal bleibt bunt! Für ein kreatives und freundliches Miteinander in Biesenthal und überall“ gingen heute über 300 Erwachsene und Kinder, ältere und jüngere, „neue“ und „alte“ Biesenthaler*innen mit vielen bunten Luftballons auf die Straße und setzten ein deutliches Zeichen gegen Rassismus in der 6000-Einwohner*innen-Stadt. (mehr…)

09.11.2020 – Tag des Gedenkens an die Reichspogromnacht in Bernau

„Was habe ich aus meinen bitteren Erfahrungen gelernt?
Ich habe gelernt, dass Hass immer Hass hervorbringt.
Ich habe gelernt, dass wir nicht schweigen dürfen und dass jeder Einzelne von uns gegen das Böse in Gestalt von Rassismus, Diskriminierung, Vorurteilen …
kämpfen muss.“ Sabina Van der Linden-Wolanski geb. Habermann

„Die, die Ausschwitz läutern sind die, die bereit wären es wieder aufleben zu lassen.“ (Primo Levi)

Der 9. November ist der Tag des Gedenkens und Mahnens. Die Reichsprogromnacht im Jahr 1938 stellt den Beginn des Holocaust dar. In den darauffolgenden Jahren wurde millionenfach systematisch jüdisches Leben vernichtet. Dies darf nie wieder geschehen! Dafür tragen wir die Verantwortung.

In schändlicher und provokativer Art und Weise will die AfD-Bernau an diesem Tag ausgerechnet in der Nähe des Mahnmals für die Opfer des Faschismus auf dem Bahnhofplatz „der Opfer des SED-Regimes“ gedenken. Dies ist ein infamer Versuch, die Erinnerungskultur zu vereinnahmen und umzudeuten. U.a. wird Nicolaus Fest, der vor kurzem die Führung der Berliner #noAfD übernommen hat, sprechen. Fest steht dem Flügel um Höcke und Konsorten nahe und setzt ua. den Islam mit dem Nationalsozialismus gleich. Vor kurzem hat Fest in einem unsäglichen Video Muslime und Geflüchtete mit Kampfhunden verglichen – ganz in der Tradition eines Joseph Goebbels, der in seiner Propaganda jüdische Menschen mit Ratten verglich. (mehr…)