Beiträge von gegenseitig

#blacklivesmatter auch in Eberswalde!

Aktualisierung: Über die Demonstration gibt es einen Artikel in der MOZ und ein Video vom RBB.

BLM Letterhead

Antirassistische Demo in Eberswalde
Start: 11.07.20 | 14:00 Uhr
Bahnhofsvorplatz

„… Rassismus hat das Schicksal ganzer Nationen und Generationen verändert und der heutigen Welt seinen grässlichen Stempel aufgedrückt. Wie können wir annehmen, dass so ein wirkmächtiger Koloss auf einmal nicht mehr existiert? … wie können wir tatsächlich glauben, dass Rassismus als System nicht mehr Teil aller unserer Institutionen, Strukturen und unserer Sozialisation ist? (…) Um Rassismus zu demontieren, ist es enorm wichtig, dass wir dies anerkennen und begreifen.“ (Tupoka Ogette in: „exit RACISM“) (mehr…)

Flucht ist kein Verbrechen – Prozess vertagt

Am 29.6. fanden sich etwa 30 Unterstützer*innen vor dem Strausberger Amtsgericht ein um dagegen zu protestieren, dass ein Geflüchteter aus dem Sudan wegen „illegaler Einreise“ verurteilt werden soll. Viele der Unterstützer*innen beobachteten den Gerichtsprozess auch auf den Zuschauerreihen. Die Richter*in vertagte am Ende den Prozess. Sie will erst einmal abwarten, ob das Bundesamt dem Geflüchteten Asyl gewährt oder nicht. Davon will sie dann ihre Entscheidung in dem Strafprozess abhängig machen.
Es ist an der Zeit das der Stratbestände der „illegalen Einreise“ und des „illegalen Aufenthaltes“ ersatzlos aus dem Strafgesetzbuch gestrichen werden. Kein Mensch ist illegal!

Wenn das Dach aber nun ein Loch hat!?

Spende auch du für ein neues Dach für den Verschenkeraum und das SISSI Lager in Wukania.

Der Verschenkeraum und die SISSI (unsere Seminarinfrastrukur) sind Leuchttürme der nichtkommerziellen Projekte in Wukania. Die SISSI wird von vielen Gruppen und Menschen für unterschiedlichste Veranstaltungen genutzt. Dabei ist nicht wichtig wieviel Geld diese Menschen geben können. Der Verschenkeraum wird zum regen Schenken und Sich-beschenken-Lassen von vielen genutzt. Der Raum ist auch Sammelstelle für unseren jährlich stattfindenden Verschenkemarkt.

Leider ist das Dach total kaputt und das Gebäude soll noch in diesem Jahr ein neues bekommen. Gleichzeitig möchten wir dieses Dach mit der ersten Photovoltaik Anlage in Wukania ausstatten. Nötig sind etwa 16.000 EUR. Dazu braucht es deine Unterstützung!

Spendenkonto:
Stiftung für dissidente Subsistenz
DE06 4306 0967 1197 0942 00
Verwendungszweck: Zuwendung Biesenthal

Spendenquittung erhaltet ihr, wenn ihr uns eure Adresse an info@wukania.net schickt. Falls es Mehreinnahmen geben sollte, fließen die direkt in unsere gerade neu entstehende Winter-Seminar-Infrastruktur.

Sichere Fluchtwege statt Kriminalisierung der Geflüchteten

Geflüchteter soll zum Straftäter erklärt werden – Kundgebung vor dem Amtsgericht Strausberg – Mo, 29. Juni 2020, 10 Uhr

Ein Geflüchteter aus dem Sudan muss am 29. Juni beim Amtsgericht Strausberg erscheinen. Vorgeworfen wird ihm „illegal“ nach Deutschland eingereist zu sein. Nach Deutschland ist er geflohen, weil er im Sudan politisch gegen die Diktatur aktiv war. Dabei ist es fast unmöglich,
legal nach Deutschland einzureisen, um hier Asyl zu beantragen. Normalerweise machen sich Asylbewerber*innen daher mit ihrer Einreise nicht strafbar.(1) Er versteht nicht warum er kriminalisiert wird: „Aus meiner Sicht macht es keinen Sinn, dass ich eine Strafe bekomme, weil ich Asyl beantrage. Ich habe mich doch selber bei der Polizei gemeldet, um Asyl zu beantragen.“ (mehr…)

Quarantäne im Geflüchteten-Wohnheim in Bernau-Waldfrieden

Presseerklärung, 29.05.2020

Quarantäne im Geflüchteten-Wohnheim in Bernau-Waldfrieden –
erster Bewohner postiv auf Covid-19 getestet

Geflüchtete im Barnim können Corona-Abstandsregeln nicht einhalten – „Barnim für alle“ fordert die Unterbringung in Wohnungen statt in Heimen

In Geflüchteten-Wohnheim in Bernau-Waldfrieden ist der erste Bewohner positiv auf Covid-19 getestet worden und befindet sich nun im Krankenhaus. Etwa 20 Bewohner*innen wurden daraufhin unter Quarantäne gestellt.

Das wichtigste Gebot in den letzten Wochen war „Abstand halten“. Und es steht zu befürchten, dass wir auch in der kommenden Zeit darauf achten müssen unnötige Kontakte zu vermeiden. Viele Geflüchtete im Barnim können aber keinen Abstand halten. Sie wohnen in sogenannten Übergangswohnheimen (Basdorf, Bernau-Waldfrieden, Eberswalde, Joachimsthal, Oderberg, Ützdorf, Wandlitz) in sehr beengten Verhältnissen ohne Privatsphäre in Mehrbettzimmern. Sie müssen sich die Kochräumlichkeiten und Sanitäranlagen teilen. (mehr…)